Zeiten verschieben und umbuchen
Der Alltag auf der Baustelle kennt keinen perfekten Plan: Man erfasst die Stunden für ein Projekt, am Nachmittag zieht die Crew um, am nächsten Tag stellt sich heraus, dass ein Teil der Arbeit doch für einen anderen Auftrag war. Deshalb ist die Endkontrolle der Projekte ein Grundprinzip von Werkzettel: Stunden lassen sich nachträglich umbuchen.
Eine Umbuchung geht so:
- Öffne den betreffenden Zeiteintrag im Wochenzettel.
- Wähle „Bearbeiten” und ändere das Projekt — oder passe Start- und Endzeit an.
- Speichern. Die Änderung fließt sofort in Wochenzettel und Monatsnachweis ein.
Häufiger Fall: Ein Eintrag soll auf zwei Projekte aufgeteilt werden — zum Beispiel sechs Stunden auf Baustelle A, zwei Stunden auf Baustelle B. Dafür splittest du den Eintrag: Werkzettel zerlegt die ursprüngliche Zeit in zwei Einträge mit derselben Quelle, die du dann jeweils einem Projekt zuordnest.
Regeln, die bei Umbuchungen wichtig sind:
- Kein Eintrag verschwindet: Beim Verschieben bleibt die Summe der geleisteten Stunden erhalten — nur die Zuordnung ändert sich.
- Der Monatsnachweis wird immer aus dem aktuellen Stand erzeugt: Nach einer Umbuchung einfach den Nachweis neu generieren.
- Wer eine Änderung gemacht hat, ist im System nachvollziehbar. So lassen sich Rückfragen klären, ohne Streit über Zettelreste.
Für die Frage, wie weit nach hinten man Zeiten noch erfassen und korrigieren darf, hat der Artikel „Zeiten nachträglich erfassen?” die Antwort.