API

API-Fehlercodes verstehen

API Fortgeschritten Aktualisiert: 21.9.2026

Die Werkzettel-API folgt den HTTP-Standards: Der Statuscode sagt, was passiert ist, und der Antwortkörper liefert Details, mit denen eure Integration gezielt reagieren kann. Fehler haben ein stabiles Format mit Code und Message — ihr sollt nicht auf Texte parsen, sondern auf die Codes reagieren.

Die Codes, die im Alltag vorkommen:

  1. 400 Bad Request — die Anfrage ist fehlerhaft: Pflichtfeld fehlt, Datum im falschen Format, Wert außerhalb des erlaubten Bereichs. Prüft eure Payload, bevor ihr dieselbe Anfrage erneut schickt.
  2. 401 Unauthorized — fehlende oder abgelaufene Authentifizierung. Kein Token mitgesendet oder die Session ist abgelaufen. Reaktion: Neu einloggen (siehe Auth-Flow) und den Request mit frischem Token wiederholen.
  3. 403 Forbidden — das Token ist gültig, aber die Berechtigung fehlt: falsche Rolle, fremder Mandant oder ein Endpunkt, den euer Konto nicht nutzen darf. Hier hilft kein Re-Login — ihr braucht die richtige Rolle oder einen anderen Zugang.
  4. 404 Not Found — die Ressource gibt es im Kontext dieses Mandanten nicht. Prüft IDs und slugs; besonders bei IDs aus fremden Mandanten antwortet die API absichtlich mit 404, um Daten anderer Betriebe nicht einmal indirekt zu verraten.
  5. 409 Conflict — die Änderung kollidiert mit einem bestehenden Stand, etwa bei doppelten Einträgen oder parallelen Änderungen. Lest den aktuellen Stand und entscheidet erneut.
  6. 429 Too Many Requests — Rate-Limit. Wartet gemäß Retry-Hinweis, statt sofort erneut zu feuern.
  7. 5xx — Fehler auf unserer Seite. Wiederholen mit Backoff; persistiert das Problem, meldet es mit Request-IDs an den Support.

Faustregel für saubere Integrationen: Erst 401 durch Re-Login behandeln, dann 403 als Konfigurationsfehler escalation-fähig machen, alles 5xx nur mit exponentiellem Backoff wiederholen.

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